Libratone Zipp im Test

15. August 2015 - 14:10 – 15. August 2015
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Libratone Zipp im Test

Im Bereich der mobilen Bluetooth Lautsprecher ist kaum ein Überblick zu finden, deswegen beschäftigen wir uns näher mit diesem Thema und einer kleinen Auswahl an drahtlosen und akku-betriebenen Lautsprechern, die für den Einsatz unterwegs geeignet sind. Aus dem dänischen Hause Libratone befindet sich unter anderem der runde 360 Grad wireless Lautsprecher "Zipp", den wir genauer unter die Lupe nehmen.

Inhaltsverzeichnis

Lieferumfang & technische Daten

  • Libratone Zipp
  • Anleitung
  • Ladekabel
  • Gewicht: 2,2 Kilogramm
  • Bluetooth, Airplay, DLNA, NFC, Klinkenanschluss
  • Farben: 14 zur Auswahl (u.a. grau, rot, blau, gelb, )

Testbericht

Der Libratone Zipp ist ein runder Lautsprecher, der für den mobilen oder heimischen Gebrauch vorgesehen ist. Mit seiner Form und einem Gewicht von rund 2,2 Kilogramm ist er allerdings nicht der kleinste oder leichteste. Für einen längeren und einfachen Transport ist er deswegen eher ungeeignet. Die einfachste Kopplung zwischen Smartphone und Speaker erfolgt über den NFC Chip. Das anschließende Streaming der Musik kann mittels Bluetooth, Airplay, DLNA oder PlayDirect erfolgen. Das Libratone eigene Feature "PlayDirect" baut ein WLAN für AirPlay auch ohne das heimische WLAN auf, welches ansonsten für AirPlay benötigt wird.

Auch mit einer klassischen Kabelverbindung lässt sich ein MP3 Player anschließen. In diesem Modus soll der Akku rund 8 Stunden halten. Bei unserem Test haben wir nur auf die Bluetooth Verbindung auf Dauer getestet und kommen auf rund 4 Stunden Laufzeit. Für einen mobilen Einsatz ist die Laufzeit zu kurz.

Mittels USB Port sollen externe Geräte geladen werden können. Über die Tasten auf der Oberseite lässt sich der Zipp ein-/ausschalten, die Musik lauter und leiser regulieren und auf Mute schalten. Eine weitere Steuerung wie z.B. zum nächsten Titel zu springen oder zu pausieren fehlt gänzlich (wie auch beim B&O Play A2).

Libratone stellt eine App zur Steuerung via Airplay des Zipp zur Verfügung. Allerdings wurde das Gerät nicht auf Anhieb gefunden. Nach ein paar Anläufen, konnte die Verbindung zwischen dem Apple iPhone und dem Zipp erfolgreich hergestellt werden. Die App stellt Möglichkeiten des Equalizer sowie zur Optimierung des Einsatzortes zur Verfügung. Das Streaming der Musik vom Smartphone erfolgt über die gewohnten Musik Apps, wie z.B. Apple Musik, Spotify etc.
Neun Equalizer stehen zur Auswahl, dass man den Zipp für Rock, Jazz oder auf Filme abstimmen kann. Die "FullRoom Settings" sorgen für eine Optimierung des Standortes des Lautsprechers. So können Abstände zu Wänden perfekt abgestimmt werden. Dies macht natürlich nur Sinn, sofern man den Speaker drinnen betreibt. Bei der "Outdoor" Option gibt es keine weiteren Einstellungsmöglichkeiten.

Nach unserem Test des BeoPlay A2 haben wir hohe Klangerwartungen, da sich der Libratone Zipp im gleichen Preissegment angesiedelt ist. Die Soundqualität ist aus unserer Sicht in Ordnung, hat einen kräftigen Bass (4 Zoll Tieftöner), welcher noch stärker als beim B&O A2 ist. Leider kommt die Musikqualität nicht ganz auf das Niveau des Konkurrenten, bewegt sich aber auf einem hohen Standard. Mit der FullRoom Technologie sorgt der Funklautsprecher für ein 360 Grad Klangerlebnis. Das heißt, egal wo man den Lautsprecher platziert, überall erreicht der Sound den Zuhörer.

Ein weiteres Merkmal ist die wechselbare Wollhülle, die in 14 unterschiedlichen Farben erhältlich ist. Die Hüllen sind bei Registrierung auf der Website von Libratone kostenlos erhältlich, ansonsten schlagen drei Wechselcover mit rund 50 Euro zu buche.

Fazit

Der UVP des Libratone Zipp liegt bei rund 400,- Euro. Für diesen Preis empfehlen wir aus Gründen der besseren Akkulaufzeit, Gewicht und der geringfügig besseren Musikqualität den B&O Play A2. Sofern man den Libratone Zipp stationär via Bluetooth, Airplay oder mittels DLNA steuern möchte, ist dies ein Tipp der Redaktion. Auch die Einstellungsmöglichkeiten über die Libratone App haben uns sehr gefallen.

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