Har­man Kar­don HS Serie


Immer klei­ner wer­dende Heimkino-​Systeme mit immer höhe­ren Ansprü­chen erfor­dern auch Lösun­gen von abso­lu­ten Klang­pro­fis wie Har­man Kar­don. Die HS Serie ist der Spe­zia­list unter den pro­fes­sio­nel­len Heimkino-​Systemen, wel­che durch zahl­rei­che Anschluss­mög­lich­kei­ten bes­tens für moderne Kom­po­nen­ten geeig­net sind und dar­über hin­aus noch ein atem­be­rau­ben­des Klang­spek­trum bei rei­nem Musik­ge­nuss bieten.

Eigen­ar­ti­ger Weise setzt Har­man Kar­don bei der HS Serie ver­stärkt auf 2.1 Anla­gen. Zwei kom­pakte Laut­spre­cher­bo­xen und ein volu­mi­nö­ser Sub­woo­fer müs­sen rei­chen. Auch wenn man anfangs Zwei­fel äußerst, die HS Serie hat wirk­lich was drauf. Der Raum­klang ist so fül­lend, dass man von min­des­tens fünf Laut­spre­cher­bo­xen aus­ge­hen würde. Durch die aktive Ein­bin­dung von Wän­den und Gegen­stän­den erfolgt eine Beschal­lung auf aller­höchs­tem Niveau. Für Raum­grö­ßen bis etwa fünf­und­drei­ßig Qua­drat­me­tern gibt es nichts was man in Sachen Klang­qua­li­tät mit einer HS Anlage ver­mis­sen würde. Für grö­ßere Räume bie­tet Har­man Kar­don noch ein 5.1 Sys­tem an.

Die Optik der HS Serie ori­en­tiert sich an der bekann­ten Designspra­che von Har­man Kar­don. Schwarze und glatte Ober­flä­chen sor­gen für einen sehr exklu­si­ven Look. Die mit­ge­lie­fer­ten Fuß­stän­der machen aus den klei­nen Laut­spre­chern bei­nahe Stand­bo­xen. Alles ist sau­ber auf­ein­an­der abge­stimmt und der Lie­fer­um­fang ist voll­stän­dig, so steht nach Erhalt des Heimkino-​Systems einer sofor­ti­gen Inbe­trieb­nahme nichts im Weg.

Den Ein­stieg mar­kiert die Har­man Kar­don HS 210 Anlage, wel­che mit knapp neun­hun­dert Euro zu Buche schlägt. Der Klas­si­ker unter den HS Anla­gen ist jedoch zwei­fels­frei die Har­man Kar­don HS 200. Diese liegt bereits im deut­lich vier­stel­li­gen Euro-​Bereich und lie­fert einen 2 x 65 Watt Ver­stär­ker. Die Tech­nik der HS 200 lässt Ken­ner mit der Zunge schnal­zen. Dolby Vir­tual Speaker-​Surroundmodi für matrix­co­dierte Sur­round– oder Ste­reo­auf­nah­men ste­hen dem Nut­zer bei allen erdenk­li­chen Abspiel– oder Auf­nah­me­quel­len zur Ver­fü­gung. Ein 10 Bit Video-​Digital/​Analog-​Wandler sowie volle HD-​Kompatibilität machen die HS 200 zu dem was sie ist – Spitze! Die Anschluss­mög­lich­kei­ten lau­ten bei die­sem Gerät HDMI, Optical-​In, USB und auf Wunsch auch Ipod. Dazu muss jedoch eine sepe­rate Bridge ange­schafft wer­den. Als ein­zige Heim­ki­no­an­lage ist die HS 200 auch in einer wei­ßen Aus­füh­rung erhält­lich. Damit unter­streicht Har­man Kar­don ein­mal mehr den Hang zur Moderne und aktu­el­len Trends.

Die Köni­gin unter den HS Sys­te­men ist zumin­dest preis­lich die HS 350. Das Heim­ki­no­sys­tem mit 5 x 35 Watt Ver­stär­ker kos­tet gerade ein­mal zwei­hun­dert Euro mehr als die HS 200. Dies liegt jedoch nicht an der inne­ren Leis­tungs­fä­hig­keit, son­dern den drei zusätz­li­chen Laut­spre­chern. Ent­spre­chend kann man hier sehen, in wel­cher Liga die HS 200 spielt. Kein Wun­der auch, dass die HS 200 die meist­ver­kaufte Heim­ki­no­an­lage von Har­man Kar­don ist.

Die Kon­kur­ren­ten von Har­man Kar­don im Bereich des Heim­ki­nos sind bei den Her­stel­lern Bose oder Kef zu suchen, die eben­falls Kom­plett­sys­teme mit ähnli­chen Abmes­sun­gen anbie­ten. Den Ver­gleich muss die HS Serie auch nicht scheuen, denn auch in ihr steckt die Seele des Grün­ders Sid­ney Har­man. Ein Phy­si­ker mit unglaub­li­cher Detailtreue.


Harman Kardon HS 350 BQ

Bild: Har­man Kar­don HS 350 BQ