Yamaha NS-​500: Ste­reo– und Surround-​Lautsprecherserie auf der IFA vorgestellt

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Der Her­stel­ler Yamaha hat auf der Inter­na­tio­na­len Funk­aus­stel­lung (IFA) in Ber­lin seine neue Laut­spre­cher­se­rie NS-​500 vor­ge­stellt. Die edlen Boxen basie­ren auf der mehr­fach prä­mier­ten Soavo-​Serie. Das Gehäuse wurde auf­wen­dig kon­stru­iert und kommt ohne par­al­lele Wände aus, was den Effekt hat, stö­rende Reso­nan­zen aus­zu­bü­geln, damit sich der Sound rich­tig ent­fal­ten kann.

Das kom­plette Line-​Up kommt mit Stand­laut­spre­chern, Regal­bo­xen, Cen­ter und Sub­woo­fer. Die neuen Geräte machen auch optisch eine gute Figur: Yamaha setzt dabei auf die cha­rak­te­ris­ti­schen wei­ßen Tief­tö­ner mit edler Pianolack-​Front und die Fur­niere der Sei­ten­teile sind wahl­weise in schwarz oder braun erhält­lich. Bei der NS-​500-​Serie muss — bis auf den Sub­woo­fer — auf magne­ti­sche Abschir­mung ver­zich­tet wer­den. Das aller­dings hat wie­der Vor­teile in der Klangwiedergabe:

Bei höhe­ren Pegeln gibt es keine bei Schir­mung typi­schen Ver­zer­run­gen und der Sound bleibt dyna­misch und leben­dig. Tief– und Mit­tel­tö­ner sind aus A-​PMD gefer­tigt, als “Advan­ced Polymer-​injected Mica Dia­phragm”. Die­ses Mate­rial ist genauso leicht wie klas­si­sche Papier­mem­bra­nen, bie­tet aber die Stärke von Kunstharz-​Beschichtungen. Aus hoch­wer­ti­gem Kunst­stoff gefer­tigt, ist das Mate­rial mit Glim­mer gemischt, was für eine hohe Stei­fig­keit, geringe Eigen­re­so­nan­zen und schnelle Reak­tio­nen auf das Ver­stär­ker­si­gnal sorgt. Beim Hoch­tö­ner setzt der Her­stel­ler auf ein Kon­zept, wel­ches sich schon bewährt hat: Die Aluminium-​Magnesium-​Kalotte soll für ein kla­res Hoch­ton­spek­trum sorgen.

Der Her­stel­ler selbst beschreibt den Sound als “ent­spannt” und sieht den “Haupt­ver­ant­wort­li­chen” des guten Sounds in dem 3-​Wege-​Bassreflex-​Standlautsprecher NS-​F500. Neben inte­grier­tem 16-​cm-​Tieftöner ver­fügt das Gerät über einen 13-​cm-​Tief/​Mitteltöner und einem 3-​cm-​Tweeter für reine Hoch­ton­wie­der­gabe. Inklu­sive sind wei­ter hoch­wer­tige Spikes, die für eine gute Ankopp­lung sor­gen und damit einen prä­zise kon­tu­rier­ten Bass versprechen.

Auch die Regallaut­spre­cher NS-​B500 wur­den auf­wen­dig kon­stru­iert: Die kom­pak­ten Maße erlau­ben den Ein­satz als Effekt-​Lautsprecher im Mehr­ka­nal­be­trieb oder den Ein­satz als Stereo-​Paar. Auf­ge­baut nach dem 2-​Wege-​Bassreflex-​Prinzip ver­fügt das Gerät über einen 12-​cm-​Tieftöner aus Yama­has Advan­ced PMD Cone und einem 3-​cm-​Aluminium-​Hochtöner. Der NS-​C500 unter­stützt die Boxen als Cen­ter­speaker im Sur­round­be­trieb. Die­ser arbei­tet mit zwei 12-​cm-​Tiefmitteltöner und einem 3-​cm-​Hochtöner. Für gute Bässe sorgt der NS-​SW500 mit den paten­tier­ten Yamaha-​Technologien Advan­ced YST II und QD-​Bass. Satte 250 Watt kann die Bass­box in einem Spek­trum von 20 bis 160 Hz umsetzen.

Ab Sep­tem­ber 2010 ist die NS-​500-​Serie von Yamaha im Han­del erhält­lich. Die unver­bind­li­chen Preis­emp­feh­lun­gen gibt der Her­stel­ler wie folgt bekannt:

  • Stand­laut­spre­cher NS-​F500: 1.184 Euro (Paarpreis)
  • Regal­bo­xen NS-​B500: 498 Euro (Paarpreis)
  • Sub­woo­fer NS-​SW500: 519 Euro
  • Cen­ter­laut­spre­cher NS-​C500: 369 Euro

Yamaha NS-500

Bild: Yamaha NS-​500