XBOX One Details – Onlinezwang, Kinect und mehr

10. Juni 2013
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XBOX One Details – Onlinezwang, Kinect und mehr

Die E3 Messe startet heute in Los Angeles und wirft ihre Schatten voraus, denn gerade in diesem Jahr wollen beide Branchenriesen Sony und auch Microsoft ihre neuen Konsolen entsprechend präsentieren und so die Zukunft einläuten. Bisher war Microsoft die Präsentation der neuen XBOX One nicht gerade positiv gelungen, denn im Vorfeld hatten viele Gerüchte um einen möglichen Onlinezwang und eine Pflicht zur Nutzung von Kinect für Wirbel gesorgt. Nun hat Microsoft endlich detaillierte Informationen herausgegeben und gibt damit wichtige Informationen zur neuen XBOX One bekannt.

Onlineverbindung wird zur Pflicht

Microsoft hat nun bestätigt, dass eine Onlineverbindung für die XBOX One benötigt wird, allerdings muss diese nicht permanent bestehen. Allerdings stehen einige der Features der XBOX One offline nicht zur Verfügung und so muss die XBOX One auch alle 24 Stunden mit den Microsoft Servern kommunizieren um Daten auszutauschen. Wird dies nicht gemacht können keine Spiele mehr gespielt werden, wobei dies sowohl Multiplayer als auch Singleplayer betrifft. Ist die Konsole somit mehr als 24 Stunden nicht mehr am Netz kann nur noch TV bzw. Filme geschaut werden. Nach weiteren offiziellen Infos können sich bis zu 10 Familienmitglieder eine XBOX One teilen bzw. sich hierauf jeweils einen Account einrichten. Hierdurch können alle Mitglieder auf eine Bibliothek an Spielen zurückgreifen, die dann auch über die Server von Microsoft zur Verfügung gestellt werden. Der Vorteil hierbei ist natürlich, dass die Spiele selbst so mit Freunden geteilt werden können ohne dafür jeweils einen Datenträger zu erwerben. 

Gebrauchtspiele

Das lange diskutierte Thema der Gebrauchtspiele legt Microsoft überraschend in die Hände der Spielehersteller, denn diese sollen selbst entscheiden können ob sie dies zulassen oder nicht. Allerdings sollte man deshalb auch hierbei nicht zuviel erwarten, denn den Herstellern ist der Gebrauchtmarkt schon lange ein Dorn im Auge. Ebenfalls soll auch das Ausleihen von Spielen nur noch möglich sein wenn der Hersteller dies erlaubt und dies auch nur mit Einschränkungen. So kann ein Spiel nur ein einziges Mal weitergegeben werden und das nur an Personen, die seit 30 Tagen in der Freundesliste des Spielbesitzers stehen. Beim Thema Kinect hält sich Microsoft noch recht bedeckt, allerdings soll das neue Kinect nur auf bestimmte „Kommandos“ hören und diese verfolgen. Datenschützer hatten hier schon kritisiert dass das neue Kinect quasi auch als Überwachung genutzt werden kann. Allerdings lässt sich Kinect zwar deaktivieren, jedoch sollen die Spiele nur mit aktiviertem Kinect spielbar sein. Es herrscht somit einiges an Zwang bei der neuen XBOX One und es bleibt fraglich ob Microsoft mit so vielen Restriktionen Sony mit der Playstation 4 nicht gerade in die Arme spielt. Genaueres wird man heute Abend nach deutscher Zeit erfahren, denn dann will Sony die Playstation 4 endlich offiziell auf der E3 vorstellen.

Quelle: Microsoft

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