WhatsAapp – Unverminderter Nutzerzuwachs trotz Übernahme durch Facebook

27. März 2014
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WhatsAapp – Unverminderter Nutzerzuwachs trotz Übernahme durch Facebook

Die Übernahme durch Facebook hat dem Kurznachrichtendienst WhatsApp in keinster Weise geschadet, obwohl es nach bekannt werden des Deals viel Kritik gegeben hat. Schon vor dem Verkauf an Marc Zuckerberg verfügt die App über 480 Millionen aktive Anwender, die über den Dienst kommunizieren und die Tendenz ist weiterhin steigend.

Nachdem der Verkauf von WhatsApp für 19 Milliarden US Dollar bekannt wurde, gab es viel Unruhe in der Nutzergemeinde. Viele von ihnen hatten angekündigt, dem Kurznachrichtendienst den Rücken zu kehren und andere Alternativen zu nutzen. Dies sorgte für einen wahren Hype auf alternative Messenger-Dienste.

Den wechselfreudigen Nutzern zum Trotz wächst WhatsApp jedoch stetig weiter. Das belegen auch die zuletzt genannten Kundenzahlen, die im Durchschnitt mit 15 Millionen Nutzern im Monat an Zuwachs angegeben werden. Alleine in Deutschland nutzen insgesamt 31 Millionen Menschen den Kurznachrichtendienst.

Viele Nutzer haben sich nach dem Verkauf die Frage gestellt, wie es in der Zukunft mit dem Datenschutz aussieht, da es bei Facebook diesbezüglich schon Probleme gab. So konnte der Kurznachrichtendienst Threema direkt nach der Übernahme einen großen Zustrom an Neunutzern verzeichnen.

Nutzerdatenabfrage bei der Registrierung von WhatsApp 


Wenn ein Nutzer WhatsApp auf seinem Smartphone installiert, räumt er umfangreiche Berechtigungen zur Nutzung seiner Daten ein. Davon sind einige sicherlich nötig. Durch die erteilten Berechtigungen kann die App sowohl auf das Adressbuch, wie auch auf den Standort des Nutzers und die Kamera zugreifen. Die meisten Daten werden auf einem Server in den USA gespeichert, wovon der Nutzer gar nichts mitbekommt. Für Zuckerberg sind diese Daten allerdings sehr interessant, da er, wie bei Facebook personalisierte Werbung schalten kann, die wiederum Geld einbringt.

Schon eine Äußerung von Marc Zuckerberg, nach der Bekanntgabe des Deals, lässt den Nutzer viele Vermutungen anstellen. Der Kopf von Facebook erklärte, dass „die Sache mit dem Geldverdienen noch besser werden müsse“. Daher wird davon ausgegangen, dass es für Zuckerberg ein richtig gutes Geschäft werden würde, wenn genau wie bei Facebook personalisierte Werbung geschaltet werden würde. Nun bleibt nur abzuwarten, was sich in den nächsten Monaten bewegt. Denn laut Aussage von Jan Koum (Gründer WhatsApp) soll der Kurznachrichtendienst trotz Übernahme eigenständig bleiben.

WhatsApp/Facebook

Bild: WhatsApp/Facebook (Bildquelle: 180bysarahsbbagh.com)

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