Google gibt illegalen Seiten ein schlechtes Ranking

13. August 2012
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Google gibt illegalen Seiten ein schlechtes Ranking

Bislang machte Google keine Unterschiede bei dem Ranking. Ob legaler oder illegaler Inhalt, die Webseiten wurden alle gleich bewertet. Doch da auch Google gegen Raubkopien ist, wird sich das mit dem guten Ranking illegaler Seiten nun ändern. Kurz gesagt, Google straft mit schlechtem Ranking ab.

Zum Schutz der Unterhaltungsindustrie


Google macht mit dieser Art der Abstrafung die Unterhaltungsindustrie glücklich, denn diese ist es, die am meisten unter Seiten mit illegalem Inhalt leidet. Es tauchen immer mehr Internetportale auf, durch die es möglich ist an aktuelle Filme, Spiele und Musikalben zu gelangen, ohne das die Unterhaltungsindustrie auch nur einen Cent daran verdient. Selbst Filme, die gerade erst im Kino angelaufen sind, können schon aus dem Internet geladen werden. Immer weniger Menschen kaufen sich legal im Geschäft eine CD, gehen ins Kino oder kaufen sich eine offizielle Version des gewünschten Spiels. Nicht mal mit den eigentlich so beliebten 3D Filmen konnten die Zuschauer wieder so Kino gelockt werden, wie vor vielen Jahren.

Was Google erreichen möchte


Durch die schlechte Bewertung der illegalen Webseiten werden diese nicht mehr ganz oben in den Suchergebnissen aufgelistet. Sie rutschen im Ranking ab und werden mit etwas Glück, schon bald nicht mal mehr auf Seite eins der Suchergebnisse positioniert sein. Das Aufstöbern der Webseiten wird für die Nutzer schwerer, und neue Seiten werden gar nicht erst so schnell bekannt. Die Seiten müssten nun nur noch ganz lahmgelegt werden, dann hätten legale Portale wie iTunes und Co wieder bessere Chancen ihre Downloads besser zu verkaufen. Die Unterhaltungsindustrie braucht diese Chance, um sich doch von zahlreichen Tiefschlägen erholen zu können.

Manch einer ist sich dessen nicht bewusst, aber dadurch, dass Kinofilme, Musikalben und Co immer wieder kostenlos im Netz zu laden sind, entsteht der Unterhaltungsindustrie ein Milliardenschaden. Auf Dauer bedeutet dies weniger Gelder für Filme, Musik und neue Künstler.

Google

Bild: Google

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