Gema meldet sich zu Spotify und Youtube

13. März 2012
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Gema meldet sich zu Spotify und Youtube

Wie vor kurzem berichtet startete heute der neue Musikdienst Spotify in Deutschland. Allerdings ist dieser Dienst ohne ein Abkommen mit der GEMA in Deutschland gestartet und dies ist natürlich sehr verwunderlich.

Ohne GEMA – überhaupt legal?

Der Vorstandschef der GEMA gab dies heute bei der Jahrespressekonferenz öffentlich bekannt, als die Bilanz des Geschäftsjahres 2011 vorgelegt wurde. Dabei erwähnte er, dass es bei Spotify noch keinen Vertrag mit der GEMA gäbe und deshalb auch noch keine vorläufige Einigung zu dieser Thematik. Allerdings freue sich die GEMA über den neuen Musikdienst Spotify in Deutschland, denn dies sei ein sehr wichtiger Teilnehmer am Musikmarkt und habe ebenfalls klar verdeutlicht, sich an die jeweiligen Spielregeln in Deutschland zu halten. Der Vorstandschef zeigte sich zudem auch sehr optimistisch, dass es hierbei zu einer schnellen Einigung kommen wird. Der schwedische Musikdienst Spotify bietet unter anderem einen kostenlosen, aber werbefinanzierten Zugriff auf über 16 Millionen Musiktitel. Was die GEMA und Youtube angeht, so soll sich diese derzeit in einem Musterverfahren am Hamburger Landgericht befinden und so sollte hierbei auch bald eine Einigung erzielt werden. In diesem Prozess geht es darum, ob Youtube grundsätzlich eine Gebühr an die GEMA in Deutschland entrichten muss. Das Urteil zu diesem Verfahren wird am 20. April 2012 erwartet und deshalb wird diese Auseinandersetzung noch bis dahin anhalten.

Spotify (Flickr.com/abulhussain)

Bild: Spotify (Flickr.com/abulhussain)

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