Filmpiraterie soll eingedämmt werden - Werbung nicht mehr möglich?

23. November 2011
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Filmpiraterie soll eingedämmt werden - Werbung nicht mehr möglich?

Das berühmte und auch berüchtigte Filmportal kino.to wurde im Sommer diesen Jahres hoch genommen und damit auch die mutmaßlichen Betreiber, die insgesamt ein Vermögen in Höhe von 2,5 Millionen Euro auf verschiedenen Konten hatten. Die Filmindustrie beschäftigt sich schon sehr lange mit Möglichkeiten, die Piraterie einzudämmen und so mehr dafür zu sorgen, dass weniger Kopien in Umlauf geraten.

Vermarktungsplattformen austrocknen

Die GVU will nun gerade den Portalen an den Kragen, die mit Kopien richtig viel Geld verdienen und die damit insgesamt mehr als nur ihren Lebensunterhalt bestreiten. So soll gerade hier die Werbewirtschaft eine gewisse Selbstverpflichtung bekommen, nur auf Portalen werben zu dürfen, die auch wirklich legal. Zwar kann dies natürlich nur deutsche Firmen ansprechen, allerdings ist dies schon eine ganze Menge. Bei kino.to wurden Millionen durch Werbeeinnahmen verdient und dies soll durch neue Maßnahmen endlich ein Ende finden. Gerade durch kino.to ist klar geworden, dass hier ein regelrechtes Geschäft aufgezogen wurde und damit auch ein sehr großer Werbemarkt, der insgesamt sehr viel Aufsehen erregt hat. Es bleibt allerdings abzuwarten, inwieweit die GVU dieses Vorhaben insgesamt durchsetzen kann und wie die Werbefirmen darauf wirken können. Letztlich geht es immer wieder ums Geld und seit dem Ende von kino.to gibt es auch schon wieder viele neue Portale, die ähnlich aufgebaut sind und die dadurch auch ähnliche Verbreitung finden.

Kino.to (www.spiegel.de)

Bild: Kino.to (www.spiegel.de)

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