„Datenschutzverstoß“ – Google muss Rekordsumme zahlen

10. August 2012
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„Datenschutzverstoß“ – Google muss Rekordsumme zahlen

Google ist ein Unternehmen, das gierig nach Nutzerdaten ist. Dies ist bekannt und jeder der Google nutzt, weiß auch, dass bestimmte Daten gespeichert werden. Kein Problem, denn es ist eben offiziell bekannt. Doch nun soll Google sich ungefragt Daten von Safari Nutzern angeeignet haben und wurde dabei sozusagen erwischt. Zumindest wurde eine Software entdeckt, die Google ungefragt installiert hatte.

Schutzmechanismus ausgehebelt


Der Apple Browser Safari ist eigentlich mit einem Schutzmechanismus versehen, damit andere Unternehmen nicht an die Daten der Nutzer gelangen können. Die Nutzer konnten sich in der Regel auch immer sicher fühlen, denn bislang kam es noch nie vor, das Daten von Safari weitergetragen wurden. Safari selbst hat mit dem Datendiebstahl auch nichts zu tun, denn der Schuldige ist allein Google. Google soll den Schutzmechanismus des Browsers ausgehebelt haben, um die Nutzerdaten einsehen zu können. Auf dem Browser selbst wurden Cookies gesetzt und sogar auf den Computern der Safari Nutzer wurden Tracking – Cookies abgesetzt. Erwischt wurde Google dank eines Wissenschaftlers der Stanford Universität (was eigentlich sehr peinlich ist).

Rekordstrafe trotz Unschuld?


Es müssen ja irgendwelche Fakten auf dem Tisch liegen, denn sonst hätte Google nicht die Rekordstrafe in Millionenhöhe zahlen müssen. Dennoch gab es bislang noch immer kein Schuldeingeständnis des Unternehmens. Angeblich soll die Software keine persönlichen Daten der Nutzer gesammelt haben. Die Ermittlungen der FTC hatten bereits vor sechs Monaten begonnen. Nach Befragung zur Software schaltete Google diese auch wieder ab. Die Rekordstrafe (22,5 Millionen Dollar) musste Google nun auch nicht wegen der Datenschutzverletzung zahlen, sondern weil das Unternehmen den Sachverhalt nicht richtig dargestellt hat.

Google versicherte den Safari Nutzern nun, dass sie nichts unternehmen müssten, um ihre Daten schützen zu müssen – man darf gespannt sein und bleiben, wann es wieder einmal einem gelingt, so manches unschönes Google-Geheimnis zu lüften.

Google

Bild: Google

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