Betrüger tarnen sich am Telefon als Microsoft-Mitarbeiter

13. Februar 2013
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Betrüger tarnen sich am Telefon als Microsoft-Mitarbeiter

Es scheint, als gäbe es Dinge, die gibt es gar nicht. Die neuste Masche, vor der Polizei und Microsoft eindringlich warnen ist wahrlich dreist und was ganz anderes. Vielleicht sogar so anders, dass viele auf betrügerische Machenschaften hereinfallen könnten oder schon sind. Per Telefon geben sich Betrüger als Microsoft-Mitarbeiter aus und wollen mit einem kleinen Anruf so richtig Kapital machen. Und so läuft das ganze ab:

PC von Viren befallen


Ein englisch sprechendender Microsoft-Mitarbeiter hat alle bisher Geschädigten angerufen und sich als Microsoft-Techniker aus London ausgegeben. Der Anrufer teilte mit, dass er vom 'Technical Support Department' in London sei und dass der Computer des Angerufenen stark mit Viren befallen sein soll, regelrecht verseucht sein soll. In einigen Fällen wurde auch berichtet, dass sich zu viele Spam-Mails auf dem Rechner des Angerufenen befinden. Mittels Fernwartung soll es möglich sein, den Rechner dann zu warten und wieder 'clean' zu bekommen. Die Betrüger fordern dabei den potentiell Geschädigten auf, eine Software namens 'Ammyy Admin' zu installieren. Auf keinen Fall sollte diese Software installiert werden, denn sie ist tatsächlich eine Fernwartungssoftware und die Betrüger haben kompletten Zugang zum Rechner.

150 Dollar


Natürlich möchten die Betrüger mit dem Anruf richtig Geld verdienen und so wird schnell während des Gesprächs klar gemacht, dass der gründlichen Reinigung des Rechners eine Kostenpauschale von 150 Dollar folgt. Kreditkartendaten werden in der Folge von den Betrügern abgefragt.

Selbstredend ist der Rechner nicht mit Viren verseucht und natürlich findet keine Wartung von Microsoft-Technikern statt. Wer die Kreditkartendaten herausgibt, hat schon verlorene. Wer allerdings auch nur die Software installiert, kann ebenso den Schaden haben, denn die Betrüger suchen höchstwahrscheinlich nach sensiblen Daten, wie zum Beispiel von Kreditkarten.

Microsoft distanziert sich davon, tätigt keine unaufgeforderten Anrufe oder möchte finanzielle Daten haben. Wer betroffen ist, sollte sofort auflegen und Anzeige bei der Polizei erstatten.

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