Android-Lockscreen und die Schockfrostung...

18. Februar 2013
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Android-Lockscreen und die Schockfrostung...

Es ist alles andere als ein Traum, wenn das Smartphone in die falschen Hände gerät. Auf den Geräten sind heute bei vielen sensible Daten – Bilder, Videos und vieles mehr, was einfach nichts in fremden Händen zu suchen hat. Schon seit dem Jahr 2008 ist bekannt, dass der Tiefkühlschrank für Hacker ein ungeahntes Potential bietet, die Technikseite IntoMobile griff dieses Thema nun erneut auf. Und auch hierzulande machte man sich um diese These Gedanken. Die Uni Erlangen hat nun den Test mit einem Galaxy Nexus gemacht und versucht mittels Schockfrostung den Lockscreen zu umgehen.

Tiefkühl-Smartphone ganz offen


„Cold booten“ nennt sich das Verfahren, das bei Hackern sehr beliebt ist und auch tatsächlich funktioniert. Hintergrund ist der Arbeitsspeicher der Geräte, der Daten für wenige Sekunden zurückhält – nachdem das Gerät ausgeschaltet wurde. Beim Einfrieren könnten sich Hacker bis zu ca. sechs Sekunden an der Vorratsspeicherung zu schaffen machen. Sie gelangen in den sogenannten Fastboot-Modus und das Toolkit FROST (Forensic Recovery of Scrambled Telephones) ermöglicht den Zugriff auf die Daten. Sind die Daten innerhalb von wenigen Sekunden einmal erfasst, haben Hacker einen kompletten Zugriff auf das Smartphone.

Kein Freifahrtschein zum Hacken


Natürlich sind diese Informationen alles andere als ein Freifahrtschein zum Hacken von Smartphones. Zum einen ist die richtige Technik notwendig, die Otto-Normalverbraucher in der Regel nicht mal eben hat und zum anderen haben viele Android-Smartphones bereits Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Ein Smartphone mit fest eingebautem Akku hat keine Chance gehackt zu werden. Außerdem besitzen die meisten Smartphones einen gesperrten Bootloader, welcher das Eindringen auch über die Tiefkühlschrank-Methode nicht ermöglicht.

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