Onkyo ND-​S1: iPod-​Dock für audio­phile Klangerlebnisse

Teufel Gutschein

Es gibt so zahl­rei­che Docking­sta­tio­nen für App­les iPod und iPhone, dass es unmög­lich ist, über alle zu berich­ten. Das Onkyo ND-​S1 sticht aller­dings so her­aus, dass man gera­dezu dar­über berich­ten muss, denn für eine unver­bind­li­che Preis­emp­feh­lung von 148,50 Euro ist es schon schwer, eine sound­tech­nisch gute Docking­sta­tion fin­den zu kön­nen. Außer­dem stimmt das Design: Flach, sil­bern, mobil. Was macht die Docking­sta­tion von Onkyo in Audio-​Fragen anders?

Für Soft­ware und Musik aus dem iTunes-​Store ist es unab­ding­bar, exklu­sive Schnitt­stel­len zu nut­zen, um den digi­ta­len Musik­aus­tausch zwi­schen iPod und Rech­ner zu ermög­li­chen. Docking­sta­tio­nen dür­fen den Sound also nicht ein­fach aus dem iPod sau­gen, son­dern zap­fen die Musik aus dem Reper­toire und geben sie in ana­lo­ger Form wei­ter. Ärger­lich, denn die musi­ka­li­sche Leis­tung bei Digital-​Analogwandlern bleibt auf der Stre­cke. Tech­nisch haben es die Anla­gen zwar drauf, aber oft ist bei der Wie­der­ga­be­qua­li­tät spür­bar, dass noch mehr ginge. Es gibt sogar Docks, die auf die Klin­ken­buchse des Kopf­hö­rer­aus­gangs zurück­grei­fen. Die Klang­qua­li­tät lei­det, denn die elek­tri­schen Spe­zi­fi­ka­tio­nen sind nicht dazu aus­ge­legt, einen HiFi-​Verstärker mit Inhalt zu füttern.

Einige rühm­li­che Aus­nah­men sind unter den iPod-​Docks zu fin­den, wie der US-​Amerikaner Wadia, der bereits 2008 App­les Lizenz für ein Dock bekam, wel­ches den Ton digi­tal aus­gibt. Akus­tisch hat der Wadia i170 also was auf dem Kas­ten, der Anwen­der hat das aber mit der­zeit knap­pen 450 Euro bei Ama­zon zu ble­chen. Auch Onkyo zählt zu die­sen genann­ten Aus­nah­men — und den ND-​S1 ver­kauft Ama­zon für güns­tige 148,50 Euro. Für die anste­hende Urlaubs­reise ein ange­neh­me­res Bud­get als die vor­her genannte Anlage! Und Onkyos ND-​S1 kann sich sehen lassen:

In sil­ber­ner oder schwar­zer Kunst­stoff­ver­pa­ckung glänzt eine schmale Alu­mi­ni­um­front, jeweils lackiert in der Haupt­farbe. Die Anschluss­mulde fürs iPod ist ver­schließ­bar, damit Staub ver­mie­den wird. Per Netz­teil wird das Gerät mit Strom ver­sorgt, rück­sei­tig sind ein opti­scher und elek­tri­scher Digi­tal­aus­gang für den Ton zu fin­den. Lie­fert der iPod Bewegt­bil­der, kann man die Buchse für Video­si­gnale zum Ver­bin­den mit dem Fern­se­her nut­zen. Wei­ter gibt es einen USB-​Port, um die Ver­bin­dung zum Note­book oder Rech­ner her­zu­stel­len. Ein­stell­bar ist an den Tas­ten des Geräts, ob als Musi­k­quelle der Rech­ner oder App­les iPod genutzt wer­den soll. Sind beide Geräte ange­schlos­sen, kann der iPod mit iTu­nes syn­chro­ni­siert werden.

Wird das iPhone ange­schlos­sen, schlägt es erst mal vor, in den Flugzeug-​Modus zu gehen, funk­tio­niert aber auch im gän­gi­gen Tele­fon­mo­dus. Die Fern­be­die­nung hin­ge­gen ist etwas mager aus­ge­legt: Die mit einem Infra­rot­sen­sor fun­kende Fern­be­die­nung erlaubt nur den Auf­ruf der Wie­der­ga­be­lis­ten nach­ein­an­der oder das Sprin­gen zwi­schen den Titeln inner­halb eines Albums.

Sound­tech­nisch punk­tet die Sound­sta­tion aller­dings, wie Tests und die Amazon-​Bewertungen zei­gen. Musik aus dem iTunes-​Store oder von CD wird in sehr guter Qua­li­tät wie­der­ge­ge­ben, womit diese Docking­sta­tio­nen Art­ge­nos­sen in der­sel­ben Preis­klasse, teil­weise auch in der höhe­ren Preis­klasse, um Län­gen übertrifft.

Onkyo

Bild: Onkyo