Onkyo ND-S1: iPod-Dock für audiophile Klangerlebnisse

16. August 2010
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Onkyo ND-S1: iPod-Dock für audiophile Klangerlebnisse

Es gibt so zahlreiche Dockingstationen für Apples iPod und iPhone, dass es unmöglich ist, über alle zu berichten. Das Onkyo ND-S1 sticht allerdings so heraus, dass man geradezu darüber berichten muss, denn für eine unverbindliche Preisempfehlung von 148,50 Euro ist es schon schwer, eine soundtechnisch gute Dockingstation finden zu können. Außerdem stimmt das Design: Flach, silbern, mobil. Was macht die Dockingstation von Onkyo in Audio-Fragen anders?

Für Software und Musik aus dem iTunes-Store ist es unabdingbar, exklusive Schnittstellen zu nutzen, um den digitalen Musikaustausch zwischen iPod und Rechner zu ermöglichen. Dockingstationen dürfen den Sound also nicht einfach aus dem iPod saugen, sondern zapfen die Musik aus dem Repertoire und geben sie in analoger Form weiter. Ärgerlich, denn die musikalische Leistung bei Digital-Analogwandlern bleibt auf der Strecke. Technisch haben es die Anlagen zwar drauf, aber oft ist bei der Wiedergabequalität spürbar, dass noch mehr ginge. Es gibt sogar Docks, die auf die Klinkenbuchse des Kopfhörerausgangs zurückgreifen. Die Klangqualität leidet, denn die elektrischen Spezifikationen sind nicht dazu ausgelegt, einen HiFi-Verstärker mit Inhalt zu füttern.

Einige rühmliche Ausnahmen sind unter den iPod-Docks zu finden, wie der US-Amerikaner Wadia, der bereits 2008 Apples Lizenz für ein Dock bekam, welches den Ton digital ausgibt. Akustisch hat der Wadia i170 also was auf dem Kasten, der Anwender hat das aber mit derzeit knappen 450 Euro bei Amazon zu blechen. Auch Onkyo zählt zu diesen genannten Ausnahmen - und den ND-S1 verkauft Amazon für günstige 148,50 Euro. Für die anstehende Urlaubsreise ein angenehmeres Budget als die vorher genannte Anlage! Und Onkyos ND-S1 kann sich sehen lassen:

In silberner oder schwarzer Kunststoffverpackung glänzt eine schmale Aluminiumfront, jeweils lackiert in der Hauptfarbe. Die Anschlussmulde fürs iPod ist verschließbar, damit Staub vermieden wird. Per Netzteil wird das Gerät mit Strom versorgt, rückseitig sind ein optischer und elektrischer Digitalausgang für den Ton zu finden. Liefert der iPod Bewegtbilder, kann man die Buchse für Videosignale zum Verbinden mit dem Fernseher nutzen. Weiter gibt es einen USB-Port, um die Verbindung zum Notebook oder Rechner herzustellen. Einstellbar ist an den Tasten des Geräts, ob als Musikquelle der Rechner oder Apples iPod genutzt werden soll. Sind beide Geräte angeschlossen, kann der iPod mit iTunes synchronisiert werden.

Wird das iPhone angeschlossen, schlägt es erst mal vor, in den Flugzeug-Modus zu gehen, funktioniert aber auch im gängigen Telefonmodus. Die Fernbedienung hingegen ist etwas mager ausgelegt: Die mit einem Infrarotsensor funkende Fernbedienung erlaubt nur den Aufruf der Wiedergabelisten nacheinander oder das Springen zwischen den Titeln innerhalb eines Albums.

Soundtechnisch punktet die Soundstation allerdings, wie Tests und die Amazon-Bewertungen zeigen. Musik aus dem iTunes-Store oder von CD wird in sehr guter Qualität wiedergegeben, womit diese Dockingstationen Artgenossen in derselben Preisklasse, teilweise auch in der höheren Preisklasse, um Längen übertrifft.

Onkyo

Bild: Onkyo

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